Der DSL-Anschluss im knallharten Preisvergleich
 


Wissenswertes

Wettbewerb

Die Deutsche Telekom ist bundesweit derzeit virtueller Marktführer Nr. 1 für die komplette Telekommunikation und beherrscht somit größtenteils den DSL-Wettbewerb. Deshalb versucht sie natürlich ein wenig, aufgrund der erreichten Monopolstellung, die Mitkonkurrenz so niedrig wie möglich zu halten. Dazu zählte unter anderem, dass äußerst günstige Konditionen den großen Wiederverkäufern für DSL-Internetanschlüsse zur Verfügung gestellt werden, so dass es anderen Konkurrenten fast nicht mehr möglich ist, mitzuhalten. Etliche Beschwerden – sogar an die Bundesnetzagentur – wurden deswegen eingereicht.

Der DSL-Markt boomt unaufhörlich. Als zukunftsweisend erwies sich dabei einst die Breitbandverbindungen. Gut die Hälfte aller privaten Haushalte ist mittlerweile mit raschen Verbindungen ins Internet ausgestattet. Damit gehört die Bundesrepublik Deutschland zu den führenden Ländern in Bezug auf die Breitbandversorgung.

Ungefähr 20 % der DSL-Anschlüsse (fast ca. 19 Millionen) bundesweit entfallen auf Wiederverkäufer, welche auf eigene Rechnung Produkte der Deutschen Telekom anbieten.

Hauptsächlich wird von den anderen DSL-Anbietern beklagt, dass die Telekom oftmals die TAL (=Teilnehmer-Anschluß-Leitungen) in erheblichem Umfang behindert. d.h. die Anträge nicht - wie vereinbart – innerhalb von 5 Tagen bearbeitet, sondern meist erst nach 18 Tagen. Dies ist auch dann nicht nachvollziehbar, nachdem die Anträge für TAL stark ansteigen. Zum anderen auch, weil viele Kunden zwischen den einzelnen Konkurrenten der Telekom wechseln möchten.

Die Mitbewerber mieten bei der Telekom die TAL (auch „letzte Meile“ von der Konkurrenz genannt) an, welche äußerst wichtig für die Freischaltung neuer DSL-Kunden ist. Durch die Verzögerungen entstehen natürlich – gewollte - Engpässe vor allem in größeren Ballungsgebieten. Etliche Mitbewerber haben schon versucht,  Beschwerden bei den entsprechenden Stellen einzureichen (z.B. Wirtschaftsministerium). Durch die Möglichkeiten der freien Anbieterwahl wurde eine neue Entwicklung für die Bereiche der Internet-Service-Provider sowie die allgemeinen Ortsnetz gefunden. Hier musste die Telekom erstmals etwas nachgeben.

Der Markt um die Telefonie (VOiP) wird für die kleinen Anbieter besonders prikär. Es ist schwer, vernünftige Konditionen und Vereinbarungen mit der Telekom zu treffen. Man hofft immer noch auf den fairen Wettbewerb seitens der Firma Telekom. Ansonsten müsste man die Regulierungsbehörde einschalten. Von Wettbewerb lebt schließlich der Markt und nur ein gutes Miteinander schafft weiterhin Aufschwung und Wirtschaftlichkeit.

Die einzelnen Angebote und Vergleiche können im Fachhandel sowie im Internet aus zahlreichen Portalen angefragt werden. Überall kann eine faire und optimale Auskunft – überdies auch ein schriftliches Angebot – eingeholt werden. Teilweise dabei Firmen unabhängig und in direkten Gegenüberstellungen.

Positiv kann berichtet werden, dass die Telekom im Festnetz größere Preissenkungen anbietet (ca. 15 %). Jedoch wird sich dadurch der Druck auf die Konkurrenz nochmals erhöhen. Es ist ein ständiges Hin und Her, ein Taktieren mit Preissenkungen, dann wieder Preiserhöhungen.