Der DSL-Anschluss im knallharten Preisvergleich
 


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Kleine Geschichte des DSL

Mit Pascaline fing alles an. Als Pascaline im Jahr 1642 auf die Welt kam, musste sie noch viel lernen. Ihr Vater Blaise Pascal, nach dem sie auch benannt wurde, hatte Großes mit ihr vor. Und Pascaline erfüllte die Erwartungen ihres geistigen Vaters. Denn sie wurde zur Vorläuferin der modernen Computer, die die Welt verändern sollten.

Pascaline war dazu gemacht, Zahlen zu addieren. Und dieses tat sie, die Rechenmaschine, besser als jeder Mensch, jeden Tag und ganz alleine. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelten andere Menschen, die so klug waren wie Herr Pascal, weitere Rechenmaschinen, die ihnen die Arbeit erleichtern sollten. Dann kamen die Lochkartenautomaten, die überall dort standen, wo massenhaft Daten verarbeitet werden mussten. Etwa hundert Jahre lang, also bis Mitte des 20. Jahrhunderts, nutzte man den Dienst dieser Maschinen.

Von der Rechenmaschine über den Computer zum Internet

In dieser Zeit entwickelte man erstmals vollelektronische Rechenmaschinen, die die ersten echten Vorläufer der heutigen Computer waren. Doch auch diese, die sich in den kommenden Jahrzehnten zu immer komplexeren und leistungsfähigeren Datenverarbeitungsmaschinen entwickelten, rechneten immer noch alleine vor sich hin.

Anfang der 70er Jahre folgte dann der vielleicht bedeutendste Schritt: An Universitäten verband man zum ersten Mal einzelne Computer miteinander und schuf damit interne Netzwerke, die die Vorläufer des heutigen Internets sind. Mit der elektronischen Datenverarbeitung und der Möglichkeit, Daten zwischen Computern hin- und herzuschicken, begann das digitale Zeitalter.

Die Anfänge des Internet

Doch noch bis Anfang der 90er Jahre dauerte es, bis das Internet allen Nutzern zur Verfügung stehen sollte. 1993 war das World Wide Web entwickelt worden und wurde bis zum Ende des Jahrzehnts zum weltweiten Standard. Das Vernetztsein mit anderen Computern in der ganzen Welt und das Versenden von Daten wie zum Beispiel E-Mails gehört seitdem für die meisten Menschen einfach zum Leben dazu. Anfänglich waren die Datenmengen, die man über das Internet übertragen konnte, noch recht klein.

So dauerte der Aufbau einer Internetseite mit Bildern zur Mitte bis gegen Ende der 90er Jahre manchmal so seine Zeit. Klar, dass die Internetprovider, also die, die das Netz zur Verfügung stellen, seit den Anfängen des Internets stetig daran arbeiten, dessen Leistungsfähigkeit und Schnelligkeit zu verbessern. Macht man heute einen DSL Preisvergleich, sieht man, wie weit diese Entwicklung mittlerweile fortgeschritten ist und wie enorm schnell derartige Datenübermittlungen geworden sind.

DSL wird zum weltweiten Standard

Denn DSL, die Übertragungstechnik, die heute zum Standard gehört, gab es zwar schon seit Ende der 80er Jahre, sie war aber so teuer, dass sie nicht jedem zur Verfügung stand. Ein heutiger DSL Vergleich macht umso deutlicher, wie günstig man heutzutage ins Internet kommt. DSL steht für "Digital Subscriber Line", was wortwörtlich übersetzt "Digitaler Teilnehmeranschluss" bedeutet.

Mit Hilfe dieses sogenannten Übertragungsstandards lassen sich Daten mit hoher Übertragungsrate über einfache Kupferleitungen übertragen. Dieses war eine wichtige Voraussetzung, waren doch die Telefonleitungen, die man jetzt praktischerweise auch für die Datenübertragung zwischen den Computern nutzen konne, normalerweise aus Kupfer. In den folgenden Jahren gelang es, diese Technik so weit zu standardisieren, dass sie in größerem Maßstab eingesetzt werden konnte.

Schnell und leistungsstark ins Internet dank immer neuer DSL-Techniken

Nun kommunizierten immer mehr Computer weltweit über die Telefonleitungen aus Kupfer miteinander. Im Laufe der 90er Jahre entwickelte man ADSL, was die Datenübertragung schneller machte, da es die Kapazität der Telefonleitungen besser nutzte. ADSL, übersetzt Asymmetric Digital Subscriber Line, nutzt den Umstand, dass der normale Internetnutzer eine asymmetrische Datenübertragung benötigt, da er in der Regel mehr Daten empfängt als sendet.

Die Entwicklung und der zunehmende Ausbau der Netze im Hintergrund, der sogenannten Backbones, sorgte für eine weitere Erhöhung der Datenübertragungsraten per Internet. Immer neue DSL-Techniken wie zum Beispiel ADSL2+ oder VDSL mit immer höheren Übertragungsraten machen den Zugang in Internet immer schneller und sind für viele Nutzer mit speziellen Ansprüchen, weil sie etwa riesige Datenmengen herunterladen wollen, die passende Lösung.