Der DSL-Anschluss im knallharten Preisvergleich
 


Technisches

Hardware und Software

Hardware

Jeder DSL-Anschluss setzt natürlich bestimmte Hardeware-Komponenten voraus. Diese sind in den meisten Haushalten bereits standardisiert, denn Telefonleitungen sowie Computer sind oftmals schon an Ort und Stelle installiert. Vom Provider wird innerhalb des ausgesuchten und gekauften Produktpaketes ein spezieller DSL-Router oder ein DSL-Modem in der Regel kostenfrei mitgeliefert. Sonderausstattungs-Details werden von den Nutzern erst später dazu gekauft, wenn sich ein Bedarf abzeichnet.

Für den Laien stellt sich zu anfangs immer wieder die Fragen nach der richtigen Kaufentscheidung im Hardwarebereich (z.B. Computer, Kapazitäten, etc.). Bei einem normalen Heimoffice mit einem PC online empfiehlt sich eine herkömmliche DSL-Installation mittels Modem.

Werden jedoch mehrere Rechner in einem Haushalt betrieben oder handelt es sich eventuell um ein kleines Unternehmen, wäre es anzuraten, auf einen DSL-Router zurück zu greifen. Dieser arbeitet entweder per Kabel oder per Funk (WLAN) und erzeugt bereits innerhalb der Grundinstallation den Aufbau einer Art Netzwerk. Der Einsatz eines flexiblen WLAN-Routers wäre bei größeren Netzwerken von Vorteil.

Um eine richtige Entscheidungen zu treffen, ist ein Gespräch mit dem Fachhandel empfehlenswert bzw. unabdingbar. Fachzeitschriften, ausgewiesene Fachberater, zahlreiche Internetinformationen, etc. können bei ausreichenden Vorkenntnissen ebenfalls richtungsweisend sein.

Für DSL werden ausschließlich zwei Systemkomponenten benötigt: Zum Einen ein Splitter, welcher die Telefonsignale von den DSL-Signalen trennt. Zum Zweiten die eigentliche DSL-Hardware, wie beispielsweise ein DSL-Modem oder ein WLAN-Router. Ein Splitter ist bereits bei allen bekannten DSL-Anbietern innerhalb der Bestellung eines Kombi-Paketes inklusive.

Mit einem DSL-Modem stellt man die direkte Verbindung zwischen einem Computer und dem World Wide Web her. Kabellos kann man mit einem WLAN-Router – auch mit mehreren PCs gleichzeitig – ins Internet gehen. Bei einem DSL-Router kann per Netzwerk-Kabel mit mehreren PCs gleichzeitig ins Internet gegangen werden. Inzwischen sehr beliebt ist das kostengünstige DSL-Telefonieren. Die IP-Telefonier-Hardware arbeitet ähnlich wie ein normales DSL-Modem. Zum Telefonieren selbst benötigt man ein reguläres Telefon oder direkt am PC mittels Headset.

Es lohnt sich auf jeden Fall für den Nutzer, die speziellen DSL-Angebote einzelner Marktführer zu beachten. Viele Anbieter offerieren DSL-Pakete mit verbilligter oder kostenloser DSL-Hardware. Man sollte dabei immer seine persönlichen Ansprüche mit ins Kalkül ziehen und erhält auf diese Weise das eine oder andere Schnäppchen obendrauf.

Auf dem Hardware-Markt werden dem User überdies angeboten: verschiedene Netzwerkkarten, Dongle, Swith, Hubs in unterschiedlichen Größenordnungen, Print Server, Firewalls zur Absicherung von außen, Bluetooth, Headlines, etc. Bei Sky-DSL benötigt man als spezielle Hardware zusätzlich eine Satellitenantenne. Des weiteren noch eine Sky-DSL-PCI-Karte oder USB-Box.

Software

Alle größeren Internetprovider stellen heutzutage ihren Kunden normalerweise eine DSL-Einwahlsoftware Service mäßig zur sofortigen Nutzung zur Verfügung. Um die teilweise komplizierte Systemkonfiguration automatisch erledigt zu wissen, benötigt man diese Software. Auf die Art des Zugangs (z.B. ISDN, DSL oder Modem) und der persönlichen Kundendaten sind die dafür abverlangten Grunddaten bereits fixiert.

Mittels CD wird diese Software in der Regel an den Endkunden im Postversand ausgeliefert. Nach dem Einlegen wählt sich dieselbe in eine kostenlose Internetverbindung des Anbieters ein. Direkt über das Internet - per Download - könnte sie zudem abgefragt werden. Sie steht dem Nutzer also rund um die Uhr zur Verfügung. Bei manchen Verbindungsmanagern sind zusätzliche Downloads – z.B. zur Installation eines Treibers etc. – notwendig.

Über Windows kann ein unabhängiger DFÜ-Zugang eingerichtet werden, falls man nicht auf die Einwahlsoftware des Internetanbieters zugreifen möchte. Selbstverständlich müsste Windows dann auch als Betriebssystem auf dem Computer installiert sein. Bei Windows XP ist ein DSL-Treiber bereits integriert. Die meisten PCs beinhalten Treiber-Software. Bei allen auf dem Markt befindlichen Betriebssystemen ist dieses Verbindungsmodul aktuell bereits enthalten. Eine direkte Internetverbindung-Firewall auf dem eigenen PC zu aktivieren, sollte unbedingt zur eigenen Sicherheit genutzt werden.

Vor der Installation der DSL-Zugangssoftware sollten sich alle anderen Programme im beendeten Zustand befinden. Die Systemkonfiguration startet selbsttätig nach Beendigung der eigentlichen Installation. Ein so genannter Einwahltest wird durchgeführt, wenn sämtliche Einstellungen erfolgreich aufgespielt sind. Einem lebhaften Surferlebnis steht ab diesem Zeitpunkt nichts mehr im Wege.

Internetverbindungen können getrennt und wieder verbunden werden. Auf eine Trennung wird bei Nutzung einer Flatrate normalerweise verzichtet., obwohl diese teilweise automatisch - je nach Anbieter – inaktiviert wird. Äußerst wichtig ist es, die effektive Onlinezeit zu kontrollieren, falls DSL mittels Zeittarif genutzt wird. Nachdem vertraglich üblich, Sekundenweise Abrechnungen vereinbart werden. Dazu gibt es bereits kostengünstige Softwareangebote für eine Kontrollfunktion (u.a. Protokollberichte über die Surferzeiten, etc.) über das Internet.

DFÜ-Integration

Der DFÜ-Zugang ist einer der gängigsten Formen für die Anbindung des eigenen PCs an das Internet. Die wenig speicherintensive Software ist in den aktuellen Windows-Programmen bereits integriert und besitzt gleichzeitig eine einfache Einwahlvariation. Innerhalb ihres Betriebssystems finden Linux-Anwender ein Tool für eine DFÜ ähnliche Verbindung vor.

Dank anbieterseitigen Provider-Service-Leistungen ist die Installation der Einwahlsoftware sehr leicht zu handhaben. Es wird nur eine Benutzerkennung benötigt, welche meist zusätzliche und vor allem nützliche Features, wie z.B. Homebanking, Messenger, Chatfunktionen, eMail, etc. beinhaltet.

Allgemeine Informationen zur DSL-Software sind im Internet zahlreich erhältlich.