Der DSL-Anschluss im knallharten Preisvergleich
 


Technisches

Funktionsweise und Empfang

Bei DSL handelt es sich um eine digitale Teilnehmeranschlussleitung. In einer Sekunde können bis zu ca. 20 Mbit Übertragungsraten empfangen oder auch gesendet werden. Bei Modems oder ISDN-Verbindungen sind es dagegen nur ca. 64 kbit/Sekunde. Eine gigantische Differenz.

In Bruchteilen von Sekunden funktionieren unzählige Bildübertragungen und unendliche Datenvermittlungen im Internet. Damit ist bewiesen, dass sich diese DSL-Technik dem globalen Business voll und ganz angepasst hat. Und sie beeindruckt tagtäglich ihre Nutzer aufs Neue.

Um den Computer mit dem Internet verbinden zu können, benötigt man einen Router (= bedeutet leiten und wurde aus dem Englischen „to route“ abgeleitet). Durch diese Hardware werden zwei Netzwerke miteinander verbunden: Das eigene Netzwerk zu Hause wird mit dem globalen Netzwerk, nämlich Internet verbunden. Falls noch ein DSL-Modem integriert ist, stellt der Router die Verbindung zum eigenen Internetprovider her, damit im Internet gesurft werden kann. Für die schnelle Datenübertragung ins Internet sorgt somit dann das Modem.

Ein alternatives Gerät wäre ein DSL-Splitter. Dieser Splitter trennt in seiner Funktion die DSL-Signale von den Telefon-Signalen. Dadurch können einmal die Leitung für Telefonanwendungen, wie beispielsweise faxen, telefonieren, usw. mit der Online-Leitung genutzt werden. Für die fürs Telefonieren genutzten Endeinrichtungen (Telefonanlage, Anrufbeantworter, Telefon, Fax etc.) muss beachtet werden, dass der Splitter vorher installiert werden muss.

Mittlerweile kann in der Bundesrepublik Deutschland über Satelliten gesurft werden. Ein DSL-Anschluss kann somit überall beantragt werden, jedoch gibt es Unterschiede zwischen Download- und Upload-Werten. Download bedeutet Geschwindigkeit, mit welcher man Dateien aus dem Internet herunterladen kann. Das Hochladen von bestimmten Dateien ins Netz bezeichnet man als Upload. Sollte man dabei auf einen Satelliten zurückgreifen, müsste man darauf achten, dass der Internet-Zugang professionell gewährleistet (angeschlossen) wird.

Des weiteren ist zu beobachten, dass die Provider ihre Produkte als Komplettpakete verkaufen, die so genannten DSL-Pakete. Im Zusammenhang mit einer DSL-Leitung kann man auf verschiedene Arten zurückgreifen. Hier hat sich aber die Variante DSL-Flatrate durchgesetzt. Fest zu halten ist ferner, dass der DSL-Anschluss sowie der DSL-Zugang nicht unbedingt vom gleicher Anbieter sein müssen.

Die großen DSL-Anbieter geben verschiedene Komplettpakete mit teilweisen lukrativen Sonderkonditionen anhand. Dies kann man aus dem Internet, dem Fachhandel und den Fachzeitschriften entnehmen. 

Der Internet-Boom geht unaufhörlich weiter und manche Neuerungen können in kürzester Zeit schon wieder überholt sein. Daher sollte man vorher überlegen und prüfen, was man letztendlich wirklich für seine Wünsche und Gepflogenheiten benötigt. Sicher muss man immer darauf bedacht sein, optimales und  wirtschaftliches Arbeiten aus einer Internet-Anlage herauszuholen. Nur so kann man zusammen mit der Technik wettbewerbsfähig in seiner Arbeit (Beruf) bleiben. 

Empfangsarten 

Mit dem sehr wahrscheinlich bereits im Haushalt vorhandenen Telefonanschluss kommt in vielen Fällen das DSL direkt ins Haus. Ohne zusätzlich neue Anschlussleitungen bereitstellen zu müssen. Denn bereits seit Jahrzehnten ist das dafür notwendige Kupferkabel bundesweit verlegt. Alle Privatanschlüsse und auch Gewerbebetriebe können dadurch mit einem funktionsfähigen Telefon- und zugleich DSL-Anschluss versorgt werden.

Doch ist zu beachten, dass das einst hochgepriesene Glasfaserkabel nicht ohne Probleme an den DSL-Empfang gekoppelt werden kann. Die noch teilweise zu errichtenden Knotenpunkte stellen eine momentane Erschwernis dar, um ausreichende Reichweiten zu garantieren. Deshalb ist DSL nicht für jedermann verfügbar – ein Ärgernis für potenzielle Neukunden. Um diesen Problematiken allerdings ausweichen zu können, gibt es Alternativangebote, die ebenfalls besonders leistungsstark sind.

Sky-DSL

Falls keine Aussicht besteht, einen herkömmlichen DSL-Anschluss zu erhalten, hat ein immerhin flächendeckender Empfang via Satellit oberste Priorität. Es handelt sich dabei nicht um einen direkten DSL-Zugang, sondern um einen fast gleichwertigen, asymmetrisch undirektionalen Breitbandzugang – Highspeed-Internetzugang, den DSL-Leistungsmerkmalen ähnelnd. Ein weltweit sehr angesehenes, deutsches Informationstechnologieunternehmen (TELES AG) ermöglicht einen Datenempfang von durchschnittlich 24.000 kbit/s mittels einer Satellitenverbindung sowie eines geschützten Markennamens Sky-DSL. Durch den zweifachen Versandweg Erde – Satellit werden die Leistungen in Teilbereichen etwas eingeschränkt. So z.B. bei online-Spielen, beim Chatten, etc. Dort kann es leicht zu Störungen kommen.

DSL-Light

Eine fast unbekannte Form des herkömmlichen DSL stellt DSL-Light oder DSL 384 dar. Eine Alternative, falls es die Reichweiten und technischen Begebenheiten nicht zulassen, zumindest den DSL 1000 zu erhalten. Auf einer eingeschränkten Bandbreite (384 kbit/s Downstream – 64kbit/s Upstream) kann das Surfen somit trotzdem erfolgen. Besteht die Möglichkeit eine günstige Flatrate zu bekommen, ist eine gesteigerte Surfer-Schnelligkeit zu erwarten (ca: 6x schneller als ISDN). An manchen Ort bietet eine interessante Alternative der Mittler DSL 768 statt DSL-Light.

TV – DSL

Ein zusätzlicher Gebrauch des vorhandenen Kabelnetzes für den Fernsehempfang und gleichzeitig für das Internet wäre beim TV-DSL gegeben. Ungefähr 22 Millionen an bundesweiten Haushalten, welche über einen Kabelanschluss verfügen, steht diese Möglichkeit anheim. Zwischen dem Computer und dem TV-Kabel dient als Vermittler ein Kabelmodem, das die an der Ethernet- bzw. USB-Schnittstelle empfangenen Daten in ein kompatibles Übertragungsformat wandelt. Ein allgemeiner, symmetrischer Verschlüsselungsalgorythmus = DES (Data Enoryption Standard) dient zur Datensicherheit.

Mobilfunk – DSL

Zum Standardprogramm gehört es, mit dem Handy ins Internet zu gelangen. Doch es gibt beim Mobilfunk bei Weitem noch mehr Möglichkeiten. Unabhängigkeit garantieren die modernen Laptop-Cards per Notebook, egal ob über UMTS, WLAN oder GMS - bei großzügigen Reichweiten und unendlicher Schnelligkeit. Die Auswahl des richtigen Anbieters für die entsprechenden Daten sollte kritisch geprüft werden. Sonderangebote unter begrenzten Zeitangaben sind üblich.